Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann überreicht den Bundesverdienstorden an den Gründungsrektor der Hochschule Prof. Hans-Jürgen Kaschade

Die Staatskanzlei und das Ministerium für KulturFür hat seine herausragenden Verdienste um die Entwicklung der sachsen-anhaltischen Hochschullandschaft sowie der Hansestadt Stendal hat der Bundespräsident den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an Prof. Hans-Jürgen Kaschade verliehen. Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann überreichte die Auszeichnung am 17. August 2026 in seiner Funktion als stellvertretender Ministerpräsident des Landes an den Gründungsrektor der Hochschule Magdeburg-Stendal. Der heute 86-Jährige Kaschade kam nach der Wiedervereinigung aus Niedersachsen nach Sachsen-Anhalt und setzte hier zahlreiche Impulse für eine positive Entwicklung. 

„Als Gründungsrektor, Stifter, Kulturförderer und Ideengeber hat sich Prof. Kaschade in außergewöhnlicher Weise um die Hansestadt Stendal und das Land Sachsen-Anhalt verdient gemacht“, betonte Willingmann. „Seine Lebensleistung, geprägt von Eigeninitiative und Gemeinwohlorientierung, ist beispielhaft. Wer sich derart für andere Menschen und seine Wahlheimat einsetzt, der hat die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik mehr als verdient. Meinen herzlichen Glückwunsch!“

Sein Wirken für Stendal blieb jedoch nicht auf die Wissenschaft beschränkt. Auch um die Vermittlung der Kunst- und Kulturgeschichte der Hansestadt machte er sich verdient und gestaltete u. a. in Zusammenarbeit mit der Winckelmann-Gesellschaft maßgeblich die Erweiterung des Museums zum Begründer der wissenschaftlichen Archäologie, Johann Joachim Winckelmann, mit. Als Mitglied der Winckelmann-Gesellschaft und Schatzmeister des Vereins setzte er mit eigenem Engagement und der Hilfe von Sponsoren zudem die Idee eines „Kindermuseums“ um, das 2006 eröffnet wurde.

Über die 1995 gemeinsam mit seiner Frau Hermine in Leben gerufene Stiftung fördert Kaschade noch heute den Hochschulstandort Stendal, Bildungsprojekte wie „Jugend forscht“ und die „Kinder-Uni“ sowie junge Kunstschaffende, die durch ein Stipendium eine Zeitlang in Stendal leben und arbeiten können.

(Quelle: PM des Ministeriums für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt)

Zum offiziellen Beitrag.